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Umwelterziehung an der Rangau-Grundschule.




Schuljahr 2019/20

Umweltschule in Europa

Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule – so dürfen wir uns auch in dem Schuljahr wieder nennen. Im August erfuhren wir zu unserer großen Freude, dass wir die Auszeichnung für Nachhaltigkeits-Engagement von Schulen entgegennehmen dürfen.

"Umweltschule in Europa - Internationale Nachhaltigkeitsschule" ist eine Auszeichnung, um die wir uns alljährlich bewerben. Dazu bearbeiten wir zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit, dokumentieren sie und legen sie einer Fachjury aus Vertretern des Umweltministeriums, des Kultusministeriums, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen und des LBV vor. Mit einer Fahne und einer Urkunde, verliehen vom Bayerischen Umweltminister, dürfen wir unser Engagement für die Umwelt stolz der Öffentlichkeit präsentieren. Die Auszeichnung gilt für 1 Jahr.

Unser besonderer Dank geht an unsere Umweltbeauftragte Frau Bunke, alle Lehrkräfte, die Hausmeisterei und alle unsere Schülerinnen und Schüler, die die alljährlichen Projekte mit großem Engagement durchführen und darüber hinaus ihr Umweltbewusstsein bei wiederkehrenden Aktionen wie den Gartenpflegewochen oder den Mülldetektiven nachhaltig unter Beweis stellen.

Auch an der diesjährigen Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit im Oktober wollten wir uns mit Themen zur Nachhaltigkeit beteiligen. Die praktische Umsetzung kann unter „Projektwochen zur Gesundheit und Nachhaltigkeit“ nachgelesen werden.

Die Mülldetektive

Jeden Freitag (Oktober 2019 – März 2020) waren die Mülldetektive unterwegs und kontrollierten die Mülleimer in allen Klassenzimmern auf korrekte Mülltrennung. Besonders freuen sich die einzelnen Klassen auf die Verleihung der Urkunde „Grüner Rangauengel“, die jedoch aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht in der Aula stattfinden konnte.


Nachhaltige Mobilität im Schulumfeld

Gerade während der Schulschließung, bedingt durch die Corona-Pandemie, entdeckten unsere Schülerinnen und Schüler das Rad fahren für sich. Die Familien blieben durch Kontaktverbote unter sich und unternahmen gemeinsame Radtouren in der Familie. Während der Videokonferenzen entnahm Frau Bunke, die Klassleitung der 3b, den Erzählungen der Kinder, dass fast alle Familien auf das Fahrrad umgestiegen waren. Die Schüler erzählten von wachsender Fitness, guter Luft im Wald und Orten in ihrer näheren Wohnumgebung, die sie so noch nicht gesehen und gekannt hatten. So kam zum Umweltschutz, dem gesundheitlichen und familienpolitischen Aspekt auch noch der lokale Faktor. Frau Bunke wollte nun diese Bewusstseinsveränderung aufgreifen und startete mit einer großen Fragebogenaktion für alle Klassen der Schule. Immerhin 156 Schüler nahmen daran teil und brachten eigene Erfahrungen und neu gewonnene Erkenntnisse zum Ausdruck. Sehr vielen Schülern war auch der Umweltaspekt bewusst und sie nannten eine Menge positiver Auswirkungen auf die Umwelt. Unsere Aufgabe besteht nun darin, dieses Bewusstsein aufzugreifen, erneut zu thematisieren, zu vertiefen und vor allem aufrecht zu erhalten. Daher hoffen unsere Schülerinnen und Schüler sehr, dass sie nach den Sommerferien wieder gemeinsam durchstarten und das angedachte Radfahrprojekt in ihren Klassen aktiv durchführen dürfen.